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Pressestimmen zum WM-Sieg ?ber Garcia

» 12Rounds 02.10.2005

Heidi Hartmann gewinnt in Oldenburg zweiten WM-G?rtel


Zweiter WM-Titel f?r Heidi Hartmann: Die 34-j?hrige WIBF-Weltmeisterin im Jr. Mittelgewicht bezwang am Samstag Mariana Garcia aus der Dominikanischen Republik durch K.o. in der ersten Runde und gewann damit auch den zuvor vakanten WM-G?rtel im Mittelgewicht.

Nach nur einer Minute und 53 Sekunden knockte die Lokalmatadorin ihre Gegnerin in Oldenburg aus. Mit einem so klaren Erfolg hatte selbst die Siegerin nicht gerechnet. "So schnell habe ich noch nie gewonnen", sagte sie, "dass es so schnell geht, hatte ich nicht erwartet."

Und fuhr fort: "Ich hatte mich darauf eingestellt, dass der Kampf ?ber die Runden geht. F?r das Publikum in der EWE ARENA tut es mir fast ein bisschen leid, denn bei der tollen Unterst?tzung h?tte ich nat?rlich gerne noch ein bisschen mehr gezeigt."

Wie andere Berichterstatter den Kampf am Samstag sahen, k?nnen Sie hier in Ausschnitten nachlesen...

- BoxingPress (www.boxingpress.de):

"Erster H?hepunkt des Abends war die WIBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Um den vakanten Titel stieg Mariana Garcia aus der Dominikanischen Republik gegen die Lokalmatadorin Heidi Hartmann in den Ring. Bereits der Einmarsch der Athletin aus Uplengen bei Oldenburg wurde zu einem wahren Triumphzug. Denn die 34-J?hrige konnte auf die lautstarke Unterst?tzung des Publikums in der EWE ARENA bauen. ?hnlich klar gestalteten sich dann auch die Verh?ltnisse im Ring."

- Boxing News (www.boxing-news.de):

"Eine Aktion in der roten Ecke sorgte dann noch im ersten Durchgang f?r die vorzeitige Entscheidung: Die bei diesem Kampf von Erfolgscoach Ulli Wegner betreute Hartmann schloss eine Schlagkombination mit einer Rechten wirkungsvoll ab, so dass Mariana Garcia zu Boden ging. Ringrichter Josef Tremml z?hlte die 34-j?hrige Athletin aus San Pedro de Macoris daraufhin nach nur einer Minute und 53 Sekunden aus."

- BZ Berlin (www.bz-berlin.de):

"Frauen-Power pur zeigte Weltmeisterin Heidi Hartmann (34). K.o. in der 1. Runde gegen Mariana Garcia (34/Dominikanische Republik). Promoter Sauerland: ’Sie boxt wie ein Mann.’"

- German Boxing (www.german-boxing.de):

"Im Kampf um den vakanten WIBF-Mittelgewichtstitel siegte die Oldenburgerin Heidi Hartmann ebenfalls in der Er?ffnungsrunde gegen Mariana Garcia und gewann damit ihren zweiten Weltmeisterschaftstitel."

- Get in the Ring (www.getinthering.de):

"Die in der Gemeinde Uplegen bei Oldenburg lebende Heidi Hartmann hat es geschafft. Die 34-J?hrige sicherte sich am Samstagabend gegen Mariana Garcia aus der Dominikanischen Republik nach dem WM-G?rtel im Jr. Mittelgewicht auch noch die WIBF-Krone in der Gewichtsklasse bis 72,5 Kilogramm, dem Mittelgewicht. Dabei setzte sich die Lokalmatadorin mit einem K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen ihre Kontrahenten durch."

- K?lnische Rundschau (www.koelnische-rundschau.de):

"Zuvor hatte sich Lokalmatadorin Heidi Hartmann den vakanten Weltmeistertitel der Women International Boxing Federation (WIBF) im Mittelgewicht gesichert. Die 34-J?hrige bezwang Mariana Garcia aus der Dominikanischen Republik durch K.o. in der ersten Runde."

- Nordwest-Zeitung (www.nwz-online.de):

"Die austrainierte Oldenburgerin hatte gegen die mit nat?rlichen Rettungsringen ausgestattete Mariana Garcia (34) aus der Dominikanischen Republik kaum Gelegenheit, ihre boxerische Intelligenz zu demonstrieren. Ringmitte besetzen, Distanz finden, eine Rechte an den Kopf, Rechts-Links-Kombination, ein letzter Wischer: Das war?s nach 1:53 in Runde 1."

f.b.
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Hartmann k?mpft um zweiten WM-Titel

» Nordwest-Zeitung, Heinz Arndt 10.02.2005

Geplant ist ein gro?er Kampfabend - auch M?nnerk?mpfe sollen ausgetragen werden

Oldenburg soll nicht nur nach den Vorstellungen von Hallen-Chef Jan Wartemann mit der neuen Sportarena in der Nachbarschaft zur Weser-Ems-Halle "wieder eine echte Box-Hochburg im Norden" werden. Den Auftakt zu diesen Bem?hungen bildet am Sonnabend, 2. Juli, ein Boxkampfabend. Im Hauptkampf wird Heidi Hartmann um einen weiteren Weltmeister-Titel k?mpfen. Darauf einigten sich jetzt die Hallenleitung und das Box-Team Paterok...

...Nun soll die zweimalige "Oldenburger Sportlerin des Jahres" am 2. Juli in der neuen Sportarena um einen weiteren WM-Titel fighten. Die Gegnerin steht aber noch nicht fest. Zudem ist geplant, dass in Debbie Paterok eine weitere Oldenburgerin um die Deutsche Meisterschaft boxt. Ferner sollen verschiedene M?nner-Boxk?mpfe das Programm vervollst?ndigen.

Die neue Oldenburger Sportarena wird bei Box-Veranstaltungen ein Fassungsverm?gen von etwa 3.500 Zuschauern aufweisen. Manager Paterok ist sich sicher, dass es ihm mit seinem Team gelingen wird, die Halle an diesem Abend gut zu f?llen. Derzeit ist er bereits dabei, entsprechende Sponsoren f?r den Kampfabend zu verpflichten.

Heidi Hartmann, seit Herbst vergangenen Jahres Studentin f?r das Gymnasium-Lehramt an der Uni Oldenburg, befindet sich derzeit noch im Grundlagen-Training f?r Kraft und Ausdauer. Ab den Semesterferien steigt sie dann in das boxspezifische Training ein. "Wichtig ist jetzt, dass umgehend festgelegt wird, wer meine Gegnerin ist, damit ich mich speziell auf sie einstellen kann", sagt Hartmann.

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Frauen-Sport auf gutem Weg

» Nordwest-Zeitung, Heinz Arndt 19.10.2004

Toller Erfolg von Profi-Box-Weltmeisterin Heidi Hartmann


Die Frauen-Sport-Referentin im Stadtsportbund, Monika Reckemeyer / Bild: Stadtsportbund Oldenburg e.V.

Frage: Frau Reckemeyer, wie beurteilen Sie die Leistungen der Oldenburger Sportlerinnen in den zur?ckliegenden Monaten?

Reckemeyer: Durchaus positiv. Wir hatten wiederum in zahlreichen Sportarten tolle Erfolge wie auch bemerkenswerte Platzierungen zu verzeichnen. Ich denke da zum Beispiel an unsere Profi-Box-Weltmeisterin Heidi Hartmann. Aber auch im Schwimmen sind wir trotz der sicher schwierigen Bedingungen in Oldenburg recht erfolgreich. Und im Handball glaube ich bei den VfL-Frauen durchaus noch an eine Wende zum Positiven.

Frage: Welchen Stellenwert hat der Frauen-Sport Ihrer Meinung nach in Oldenburg?

Reckemeyer: Ich denke, dieser nimmt immer mehr zu. Dazu tragen sicherlich in diesem Jahr auch der gelungene Frauensporttag, aber auch die Beteiligung an der Messe "Female" in der Weser-Ems-Halle bei. Hier haben sich allein rund 300 Frauen ehrenamtlich f?r den Sport in Oldenburg engagiert.

Frage: Wie sehen Sie die Zukunft f?r den Frauen-Sport in Oldenburg?

Reckemeyer: Zweifelsohne haben wir im Moment schon einen sehr guten Status, und den sehe ich dank unserer vielf?ltigen Aktivit?ten noch wachsen - wobei wir nach meinen Kenntnissen schon jetzt in Oldenburg in Sachen Frauen-Sport gegen?ber anderen St?dten bereits wesentlich weiter sind.

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Wo Frauen boxen, schie?en und rudern

» Nordwest-Zeitung, Heinz Arndt 19.10.2004

Sportlerwahl: Heidi Hartmann, Nicole Wei? und Cora Zillich geh?ren zu den Nominierten


Heidi Hartmann vom Verein f?r Traditionellen Budosport (VTB) holte sich in Kiel den WM-Titel im Superweltergewicht / Bild: Michael August

Alle drei lieferten 2004 herausragende Leistungen ab - und bewiesen die Vielfalt des Oldenburger Sports.

Der zweite Teil der Vorstellung der Kandidatinnen f?r die Wahl der "Oldenburger Sportlerin des Jahres 2004" beweist, wie vielf?ltig das Sportangebot an der Hunte ist. Zur Wahl stehen au?er den bereits portr?tierten VfL-Handballerinnen Heike Schmidt, Daniela Harke und Marion Erfmann drei junge Frauen aus den Sparten Boxen, Schie?en und Rudern.
Die Erfolgs-Bilanz von Heidi Hartmann war schon in den vergangenen Jahren ?beraus vielf?ltig. 2002 durfte sie sich auch bereits "Oldenburger Sportlerin des Jahres" nennen.

Nach dem Gewinn von verschiedensten Meisterschaften im Kickboxen sicherte sie sich im Mai dieses Jahres in Kiel durch technischen K.o. gegen die Niederl?nderin Marisha Sjauw den Weltmeisterschafts-Titel im Superweltergewicht nach Version des Verbandes WIBF. Jetzt hofft sie, sp?testens im kommenden Jahr ihren Titel verteidigen zu k?nnen. Hartmann, hauptberuflich Sportlehrerin an der Polizeifachhochschule in Oldenburg, ist jedoch nicht nur als K?mpferin aktiv, sie gibt ihr Wissen auch als Trainerin weiter. So baut sie derzeit eine Box-Abteilung in ihrem Verein f?r Traditionellen Budosport (VTB) auf. Dar?ber hinaus engagiert sich die 33-J?hrige auch auf Funktion?rsebene f?r ihren Sport und Verein.

Erstmalig versuchte sich derweil die 32-j?hrige Wilhelmshavenerin Nicole Wei?, die f?r den Sch?tzenverein Etzhorn ihre Wettbewerbe bestreitet, in diesem Jahr bei den Meisterschaften in Hahn in der Disziplin "Armbrust 30 Meter national" und sicherte sich auf Anhieb den Landesmeister-Titel. Zuvor hatte sich die Bankangestellte rund f?nf Jahre lang im Zehn-Meter-Wettbewerb mit der Armbrust bet?tigt und auch hier bereits einige bemerkenswerte Platzierungen erreicht. Im Schie?sport selbst ist sie bereits seit 1984 aktiv. Den Ansto? dazu gab damals ein Sch?tzenfest-Wettbewerb. Nach und nach fand sie immer mehr Gefallen an dieser Sportart, heute sieht sie diese als idealen Ausgleich zu ihrer beruflichen T?tigkeit an. Wei? trainiert zwei- bis dreimal in der Woche. F?r die Zukunft hat sie sich vorgenommen, auch einmal bei den Deutschen Meisterschaften auf das Siegertreppchen zu gelangen.

Die heute 34-j?hrige Cora Zillich hat in ihrer ereignisreichen Karriere als Ruderin seit 1983 mehrfach Titel bei Deutschen Titelk?mpfen und Studenten-Meisterschaften errudert. Hinzu kommen ein vierter und ein f?nfter Platz bei Weltmeisterschaften. Zum Ende ihrer sportlichen Karriere ("Es waren vielleicht meine letzten deutschen Titelk?mpfe") holte sie sich mit dem Achter den zweiten Platz bei der nationalen Meisterschaft. "F?r mich ist Rudern der faszinierende Sport schlechthin. Es ist eine sch?ne Kombination von Ganzk?rper-Belastung und wird drau?en in der Natur betrieben", schw?rmt sie. So engagiert sich das Mitglied des Oldenburger Rudervereins (ORVO) auch seit geraumer Zeit als Pressesprecherin des deutschen Ruderverbands. Hauptberuflich ist sie Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der EWE AG. "Ich habe in meinem Sport immer vom ehrenamtlichen Engagement viel profitiert und kann so jetzt wenigstens etwas zur?ckgeben", erz?hlt Zillich.

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Erst meditieren - dann siegen

» BoxSport 01.07.2004

Oldenburgerin schreibt ihre Doktorarbeit zum Thema Sport-Soziologische Studie des Frauenboxens

zum Zeitungsartikel

a.m.
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Heidi Hartmann gewinnt WM-Kampf in Kiel

» Ostfriesen Zeitung 01.06.2004

Ostfriesin siegt durch Abbruch in der Pause zur letzten Runde

zum Zeitungsartikel Teil 1
zum Zeitungsartikel Teil 2

a.m.
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Heidi Hartmann ist neue Weltmeisterin

» General-Anzeiger, Georg Lilienthal 01.06.2004

Die Deutsche war zu Beginn zu Boden gegangen. Am Ende war Marischa Sjauw schwer angeschlagen und hatte eine Wunde ?ber dem Auge


Hartmann war von ihrem Sieg ?berzeugt und posierte gleich nach dem WM-Kampf mit dem mitgebrachten Weltmeister-T-Shirt / Foto: ap

In der ersten Runde ging Heidi Hartmann zu Boden. Doch am Ende war die Boxerin aus Gro?sander am H?hepunkt ihrer Laufbahn angelangt. Die 33-J?hrige ist neue Weltmeisterin im Superweltergewicht. Den Titel im anerkannten WIBF-Verband - urspr?nglich sollte der WM-Kampf in der unbedeutenderen GBU-Version ausgetragen werden - gewann die Ostfriesin gegen die Niederl?nderin Marischa Sjauw kurioserweise in der Pause vor der zehnten und letzten Runde. Da erkl?rten die ?rztin und der Ringrichter die Gegnerin f?r kampfunf?hig.
"Ich wusste erst gar nicht, was los war", sagte Heidi Hartmann. "Eigentlich hatte ich mich auf die letzte Runde gefreut, denn Marischa Sjauw war schwer angeschlagen."

Im Fernsehbericht des ZDF wurde zwar die blutende Wunde ?ber dem Auge der Holl?nderin als Grund f?r den technischen K.o. genannt. "Das war so nicht richtig", widerspricht die Ostfriesin. "?rztin und Ringrichter zweifelten an der Verteidigungsf?higkeit von Marischa Sjauw."

Denn in Runde neun hatte Heidi Hartmann ihre Gegnerin schwer getroffen. "Marischa war angeknockt, hat aber ungeheure Nehmer-Qualit?ten. Sonst w?re sie zu Boden gegangen." Die Treffer zeigten trotzdem Wirkung bei der Holl?nderin. "Sie hatte Orientierungsschwierigkeiten und hat in der Pause zun?chst nicht einmal ihre Ecke gefunden", sagte Hartmann hinterher.

Nach solch einem Kampf-Ausgang hatte es zun?chst nicht ausgesehen. In der ersten Runde dominierte eindeutig die 15 Zentimeter kleinere Niederl?nderin und schickte Heidi Hartmann gar zu Boden. "Der Schlag war gar nicht so hart, aber ich war ?berrascht", erkl?rte die Deutsche.

Der Treffer zeigte auch positive Wirkung bei Hartmann. "Der Niederschlag hat mich aufgeweckt." Die zweite Runde geh?rte zwar noch der Gegnerin. Dann aber trumpfte die Ostfriesin, die sich selbst als Sp?tstarterin bezeichnet, immer besser auf. "Sp?testens ab der sechsten Runde habe ich die Oberhand bekommen." In Runde sechs zog sich Sjauw bei einem Zusammensto? der K?pfe den Riss ?ber dem Auge zu, konnte aber weiterk?mpfen. Chef im Ring war danach jedoch Heidi Hartmann. So hatten die Punktrichter die Ostfriesin zum Zeitpunkt des Abbruchs auch in F?hrung gesehen. Das wurde bei der Pressekonferenz best?tigt.

Nach dem Ende des Kampfes riss Heidi Hartmann die Arme in die H?he, bekam den Weltmeister-G?rtel umgeschnallt und strahlte. Noch im Ring bot sie der Konkurrentin einen R?ckkampf an. Dann lie? sie sich feiern. In der Nacht erhielt sie noch ein dickes Lob von Regina Halmich, die den Hauptkampf gegen Daisy Lang gewonnen hatte. "Du hattest heute einen schwereren Kampf als ich", sagte Halmich zu Hartmann. Bis auf kleinere Beulen hat die Ostfriesin die neun Runden aber bestens weggesteckt.

www.ga-online.de

f.b.
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Halmich bezwingt Lang, Hartmann besiegt Sjauw

» kiel4kiel.de 30.05.2004

Halmich gewinnt das Duell der K?niginnen


Bild: kiel4kiel.de

"Ich habe gewonnen und nicht verloren". Ein leichtes Schmunzeln und dann ein Kopfsch?tteln. Regina Halmich, Gallionsfigur des deutschen Frauenboxsports, konnte dem Kommentar ihrer Gegnerin Daisy Lang zum gerade beendeten Weltmeisterkampf im Juniorbantamgewicht nicht zustimmen. Schnell auf badensisch ein provozierendes "ich h?tte gern ein paar Kombinationen von Daisy gesehen" in die Runde geworfen und schon war er perfekt. Der Zickenterror im Wasserglas. Ein leichter Windzug vom gro?en Boxen, den das eigentliche Sportevent in der Ostseehalle zu liefern nicht in der Lage gewesen war.

Schlechte Zuschauerresonanz

Obwohl die Werbemaschinerie f?r das erste reine Frauen-Box-Event von "Universum Box-Promotion" in den vergangenen Wochen auf Hochtouren gelaufen war, hatten sich nur knapp 3.600 Zuschauer in der Ostseehalle zusammengefunden und wurden hierf?r mit einem ?ber weite Strecken unspektakul?ren Weltmeisterschaftskampf im Juniorbantamgewicht zwischen Regina Halmich und Daisy Lang entlohnt. Das so genannte "Duell der K?niginnen" w?rde mit der standesgem??en h?fischen Gelassenheit und Zur?ckhaltung ausgetragen und l?sst sich nur schwer als Werbung f?r das Frauenboxen titulieren.

Langweiliger Weltmeisterschaftskampf

Nach einem leichten Abtasten in den ersten Runden zeichnete sich schon schnell der weitere Verlauf des Kampfes ab. Die amtierende WIBF-Weltmeisterin im Fliegengewicht, Regina Halmich, hatte das k?nigliche Zepter ergriffen und lie? dies auch bis zur zehnten Runde nicht mehr los. W?hrend sich die aus Bulgarien stammende Daisy Lang den R?ckw?rtsgang eingeschaltet hatte, sich hinter ihrer Deckung versteckt hielt und auf eine Conterchance wartete, wirkte die Karlsruherin wesentlich aktiver und dynamischer. Mehrmals konnte sie mit ihrer zum Kopf gerichteten linken F?hrungshand die Abwehr ihrer Stallgef?hrtin umgehen, w?hrend Daisy Lang mit ihrem statisch wirkenden Boxstil dem nichts entgegen zu setzen hatte. F?r die Zuschauer war das Ergebnis klar. Und so auch f?r die Kampfrichter. Regina Halmich hatte den Kampf nach Punkten f?r sich entschieden. Bereits kurz nach dem Kampf k?ndigte die deutsche Vorzeigeboxerin allerdings schon an, den neu errungen Weltmeistertitel im Juniorbantamgewicht nicht verteidigen zu wollen. "Dieser Kampf war nur ein Gefallen von mir. Ich werde den Titel sofort wieder niederlegen."

Heidi Hartmann verdiente Weltmeisterin im Superweltergewicht

Im Vergleich sehenswerter und auch spannender Verlief der zweite Weltmeisterschaftskampf des Abends, in dem die aus Oldenburg stammende Heidi Hartmann auf die Holl?nderin Marischa Sjauw en Wa traf. Obwohl die Deutsche zeitweise M?he hatte mit ihrer st?mmigen Konkurrentin, bereits in der ersten Runde angez?hlt werden musste, ihre Deckung ?ber weite Strecken des Kampfes zu weit h?ngen lie?, konnte sie sich letztlich doch gegen die k?rperlich kleinere Sjauw en Wa durchsetzen. Nachdem diese ab der f?nften Runde konditionelle Probleme bekam, vermochte es Heidi Hartmann, ihre l?ngere Reichweite auszuspielen und so auch mehrere Wirkungstreffer zu landen. Zu Beginn der zehnten Runde brach der Schiedsrichter dann, aufgrund einer blutenden Platzwunde ?ber dem linken Auge der Holl?nderin, mit R?cksicht auf die Gesundheit der Sportlerin den Kampf zugunsten von Heidi Hartmann ab...

www.kiel4kiel.de

f.b.
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Frustration nach der Ladies Night

» sport1 30.05.2004



Es sollte das "Duell der K?niginnen" werden, der ultimative Kampf der besten Boxerinnen Deutschlands - doch nach zehn eher langweiligen Runden herrschte nur allgemeiner Frust: Bei Gewinnerin Regina Halmich, die "gerne mehr gezeigt" h?tte, bei Verliererin Daisy Lang, die sich "als Siegerin f?hlte", und beim langm?tigen Kieler Publikum, das den z?hen Kampf um die vakante Weltmeisterschaft des Verbandes IWBF im Junior-Bantamgewicht erstaunlich gelassen hinnahm.

"Daisy ist nur geflitzt"

"Wir haben einfach nicht zusammengepasst", sagte Halmich hinterher, "es war nicht grade toll, Daisy ist nur geflitzt." Damit leitete die Karlsruherin das verbale Nachschlagen zur Geisterstunde nach Mitternacht ein, das h?rter war, als die Auseinandersetzung im Ring. Die Box-Ladies lieferten sich schlie?lich doch noch den "Zicken-Zoff", den sie vor der Auseinandersetzung vermieden hatten... Die Universum Box-Promotion hatte einen quotentr?chtigen Aufh?nger f?r die "Ladies Night" gebraucht. Immerhin 4.000 Zuschauer waren daf?r in die Ostseehalle gekommen, das Fernsehen war live dabei.

Hartmann verhindert v?lligen Flop

Dass der Abend, an dem auch drei Nachwuchsk?mpferinnen v?llig ?berforderte Sch?lerinnen aus Rum?nien verpr?geln durften, nicht zum v?lligen Flop geriet, lag an Heidi Hartmann. Die 33 Jahre alte Sportwissenschaftlerin aus Oldenburg zeigte einen harten und beherzten Kampf gegen die Holl?nderin Marischa Sjauw und gewann durch technischen K.o den vakanten WM-Titel des Verbandes WIBF im Superweltergewicht. Kurz vor Ende der neunten Runde hatte Hartmann ihre Gegnerin so schwer angeschlagen, dass die Ring?rztin den Kampf vor der zehnten Runde stoppen lie?.

Halmich im September wieder im Fliegengewicht

Regina Halmich ist dagegen nur sprichw?rtlich mit einem blauen Auge davon gekommen, die Gesichter beider Boxerinnen waren ?berhaupt nicht gezeichnet. Ihre Stellung als Deutschlands Box-Lady Nummer eins hat die gelernte Anwaltsgehilfin mit dem 45. Sieg im 46. Kampf m?hsam best?tigt, im September wird sie wieder im Fliegengewicht ihren angestammten WM-G?rtel verteidigen. F?r Daisy Lang dagegen ist nach der dritten Niederlage im 22. Kampf die Zukunft unsicher. "Ich habe gezeigt, was ich kann", meinte sie: "Ich muss jetzt mal sehen, wie und ob es mit Universum weitergeht."

www.sport1.de

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Erfolge f?r Halmich und Hartmann

» 30.05.2004

Halmich holt WM-Titel nach Punktsieg

Die Karlsruherin Regina Halmich ist Weltmeisterin im Profiboxen. Im Prestigeduell um den vakanten Titel der IWBF im Juniorbantamgewicht siegte die 27-j?hrige Halmich Samstagnacht in Kiel gegen ihre D?sseldorfer Stallgef?hrtin Daisy Lang nach 10 Runden einstimmig nach Punkten.

Lang steht wie Halmich bei der Universum Box-Promotion unter Vertrag. Nach dem WIBF-Titel im Fliegengewicht ist es f?r Halmich bereits der zweite WM-G?rtel. F?r die Karlsruherin war der Erfolg im gro? angek?ndigten "Duell der K?niginnen" der 45. Sieg im 46. Profikampf. Lang erlitt.

Zuvor hatte die 33 Jahre alte Heidi Hartmann die Niederl?nderin Marischa Sjauw vor 4.000 Zuschauern durch technischen K.o. bezwungen. Hartmann konnte damit gleich im ersten Anlauf auf eine Weltmeisterschaft den Titel des Verbandes WIBF im Superweltergewicht holen. Nach schweren Wirkungstreffern am Ende der neunten Runde hatte die Ring?rztin die Niederl?nderin in der Rundenpause aus dem Kampf genommen.

www.handelsblatt.com

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Kiel: Halmich und Hartmann siegreich

» Fabian Weber 29.05.2004

Regina Halmich wird Dreifachweltmeisterin gegen Daisy Lang

Mit einem einstimmigen und deutlichen Punktsieg gegen Stallgef?hrtin Daisy Lang gewann Regina Halmich am sp?ten Samstagabend den vakanten Weltmeistertitel der IWBF im Juniorbantamgewicht und best?tigte in der Kieler Ostseehalle ihre Position als mit Abstand beste Boxerin Deutschlands und als weltweit st?rkste Faustk?mpferin der leichten Gewichtsklassen.

Trotz ihres Reichweitennachteils gegen die deutlich gr??ere Ex-Weltmeisterin Lang dominierte Halmich den Kampf von der ersten bis zur letzten Runde und bestimmte das Ringgeschehen mit ihrem druckvollen Angriffsstil. Nach zehn Runden bewerteten die drei Offiziellen den Kampf mit 97:93 (7:3 nach Runden) und zweimal mit 96:94 (6:4 nach Runden) zugunsten von Halmich.

Mit ihrem Sieg ?ber Lang holte sich die 27-j?hrige Karlsruherin, die bereits Weltmeistertitel im Fliegen- und Juniorfliegengewicht inne hatte, auch in einer dritten Gewichtsklasse eine WM-Krone. Es war Halmichs erster Kampf in dieser h?heren Gewichtsklasse, wohingegen Lang von 1999 bis 2003 Weltmeisterin im Juniorbantamgewicht war.

?Ich h?tte gern noch mehr gezeigt, mehr geboxt?, sagte Halmich nach ihrem Triumph vor 4.000 Zuschauern einer reinen Frauenboxveranstaltung. ?Aber Daisy ist zehn Runden lang geflitzt. Einen WM-Titel kann man nicht im R?ckw?rtsgang gewinnen.? Das mochte ihre Konkurrentin Daisy Lang allerdings nicht einsehen. "Ich bin eine Konterboxerin", erkl?rte Lang. "Ich bin ausgewichen und habe immer wieder mit meinem Jab gepunktet."

Der Rekord von Regina Halmich steht nun bei 45 Siegen, einer Niederlage und 15 Knockouts. Ihre Stallgef?hrtin Daisy Lang erlitt ihre dritte Niederlage im 22. Kampf. Von einer Revanche oder auch einem weiteren Kampf im Juniorbantamgewicht will Regina Halmich nichts wissen. "Ich bin eine Fliegengewichtlerin. Nur f?r den Kampf gegen Daisy bin ich den Kompromiss eingegangen und gewichtsm?ssig aufgestiegen", sagte Halmich. "Das war eine einmalige Sache. Eine Revanche gibt es nicht."

Heidi Hartmann wird Box-Weltmeisterin

Im zweiten Weltmeisterschaftskampf des Abends gewann die Oldenburgerin Heidi Hartmann den vakanten WM-Titel der WIBF im Superweltergewicht durch einen technischen Knockoutsieg ?ber die niederl?ndische Ex-Weltmeisterin Marischa Sjauw. Nach einem schlechten Auftakt f?r Hartmann und einem Niederschlag, den sie bereits in der Er?ffnungsrunde erlitt, fand die Deutsche ab Runde zwei stetig besser in den Kampf. Ab Runde acht dominierte die deutlich gr??ere Hartmann das Geschehen und setzte schwere Treffer aus der Distanz. Nachdem Sjauw in Runde neun bereits stehend K.o. zu sein schien, brach Ringrichter Daniel van de Wiele den Kampf in der Pause zur letzten Runde ab...

www.boxing.de

f.b.
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Hartmann geht zu Sjauw auf Abstand

» Nordwest-Zeitung 28.05.2004

Oldenburgerin um WM-Titel

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a.m.
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Boxen: Frauen, die hauen

» aud!max Verlag GmbH, Philipp K?ster 20.05.2004

Boxen ist Abenteuer und Boxen um den WM-G?rtel


Foto: aud!max Verlag GmbH

Boxen ist nun wirklich nix f?r M?dels? Phillip K?ster wei? es besser. Er hat sie kennen gelernt, die Frauen, die sich hauen.


Nein, der Trainer ist ?berhaupt nicht zufrieden mit Andrea Mertens. Sonst schon, aber heute eben nicht. Er runzelt die Stirn und formt den Mund zum Pfiff, dann unterbricht er die Schlagfolge. ?Mehr konzentrieren, Andrea?, ruft er streng hin?ber und Andrea Mertens nickt nur kurz, dann h?mmert sie wieder ihre Handschuhe hinein in den Sandsack.

Keine Anabolika-Arme

So geht das zweimal in der Woche im Sportzentrum Berlin-Pankow und inzwischen, das sagt auch der Trainer, ist Andrea Mertens richtig gut. ?Ich mache Fortschritte?, sagt die 19j?hrige, lacht und sieht dabei ?berhaupt nicht aus wie das oft kolportierte Klischee einer boxenden Frau. Keine verhinderte Kugelsto?erin mit Anabolika-Armen also, sondern eine ganz normale junge Frau. Nicht zierlich, aber durchtrainiert. Seit einem Jahr trainiert sie zusammen mit zwei anderen Frauen in der Boxhalle im Berliner Norden und bisweilen geht es ganz sch?n zur Sache. Respektive auf die Nase. ?Wir sind keine Profis?, sagt Andrea entschuldigend, ?da werden manche Hiebe schmerzhafter als eigentlich gedacht.? Sie hat vor zwei Jahren mit der Boxerei angefangen, erst im Berliner S?den in Lichterfelde, nun in Pankow.

"Boxen ist Abenteuer"

Warum Boxen? ?Weil ich mich fit halten wollte und Badminton war mir zu langweilig! Boxen ist Abenteuer!? Das klingt nach Katalogspruch, aber Andrea ist davon ?berzeugt. Klar, da waren die Hemmungen. Richtiges Boxen hatte sie bis dahin nur im Fernsehen gesehen und einmal auf der Kirmes in der Boxbude, wo sturzbetrunken torkelnde Besucher von erfahrenen Boxern in die Seile gehauen werden. ?Am Anfang habe ich mich ganz sch?n schwer getan?, erz?hlt Andrea: ?Schlie?lich hat man von nichts eine Ahnung und ziemlichen Bammel, dass man sich blamiert.? Heute, ein Jahr sp?ter, kann sie ?ber die ersten unbeholfenen Boxversuche lachen. ?Da h?tten die Gegner nur einen Schlag gebraucht!? Andrea, das f?llt auf, redet genau wie die anderen Boxer, die im Sportzentrum trainieren: direkt und ungeschminkt. Und kein einziger absch?tziger Blick von den Herren der Sch?pfung. In der Boxhalle f?hlt sie sich akzeptiert. Und drau?en, bei den Freunden? ?Ich geh damit nicht hausieren. Kommen ja doch nur dumme Spr?che?. In der Tat treibt die Kombination aus Frauen und F?ustlingen noch immer vielen M?nnern ein s?ffisantes L?cheln in die Mundwinkel. Weil Boxen immer noch als der M?nnersport schlechthin gilt. Weil Boxhallen noch immer von einschl?gigen L?den wie der Hamburger ?Ritze? gepr?gt werden. Und weil man diese nicht gerade animierenden Bilder von boxenden Frauen kennt, von verbeulten Gesichtern, geschwollenen Augen, blutigen Lippen. Soweit die Klischees.

Keine wilden Pr?gelorgien

In Wirklichkeit ist Frauenboxen ein technisch sehr sauberer Sport. Wilde Pr?gelorgien wie mitunter bei den M?nnern ?blich, kommen bei den Frauen so gut wie nie vor. Und auch viele andere Vorstellungen vom weiblichen Faustkampf halten der ?berpr?fung nicht stand. So f?ngt kaum eine Frau das Boxen an, um der Rivalin vom Schulhof sp?ter mal so richtig Bescheid sto?en zu k?nnen. Auch m?nnermordende Frauenrechtlerinnen, wie sie der Stammtisch gerne mal vermutet, finden sich nicht unter den Sportlerinnen. Die Gr?nde, mit dem Boxen anzufangen, sind zumeist ganz banal ? die meisten Damen boxen, um sich fit zu halten. So war es bei Andrea Mertens und so war es bei Dagmar Willert. Die zog im Jahr 2000 nach Wolfsburg, hatte vorher Feldhockey gespielt und war auf der Suche nach einem neuen Sport. Die 25j?hrige blieb beim Boxen h?ngen und ist nun die einzige Faustk?mpferin in der Boxabteilung des VfL Wolfsburg. Sie trainiert mit den M?nnern, macht Sparringsk?mpfe und ist vollst?ndig akzeptiert. ?D?mliche Spr?che kommen nur von Leuten, die mit dem Boxsport nichts zu tun haben?, findet sie. Die vermeintliche M?nnerwelt Boxen ist n?mlich im Alltag nicht halb so fest gef?gt wie es das Klischee befiehlt.

"Das erste Mal war die H?lle"

Vorurteile haben Dagmar Willert deshalb nicht ann?hernd so viele Sorgen bereitet wie der erste Gang in den Ring. Der war n?mlich hart. Drei Tage zuvor war sie krank, stieg dann mit wackelnden Knien in den Ring und hatte schon verloren. Viel zu nerv?s, viel zu unerfahren. Und die Gegnerin obendrein eine altgediente Boxerin, die nat?rlich wusste, dass hier ein Neuling gerade ihren ersten Kampf absolviert. ?Es war die H?lle?, sagt Dagmar heute. Inzwischen w?rde ihr das nicht mehr passieren. In der Klasse bis 57 Kilogramm startet sie und wei? um ihr St?rken. ?Die Ausdauer, die Technik? und die Schw?chen. ?Bei der Schlagh?rte muss ich noch zulegen.? Aber das wird schon bis zur deutschen Meisterschaft im September. Da w?rde Dagmar gerne bis ins Finale kommen, ?aber das h?ngt vom Los ab.?

Boxen um den WM-G?rtel

Heidi Hartmann muss nicht mehr auf Losgl?ck hoffen. Sie hat geschafft, wovon junge Boxerinnen tr?umen. Sie ist Profiboxerin, amtierende Europameisterin im Superweltergewicht und Ende Mai boxt sie sogar um einen WM-G?rtel. Was doch eine erstaunliche Karriere f?r eine junge Sportwissenschaftlerin ist, die erst 1999 im Alter von 18 Jahren mit dem regul?ren Boxen angefangen hat. ?Das ideale Einstiegsalter liegt bei zehn Jahren?, sagen Fachleute wie die Troisdorfer Ringrichterin Anke M?ller. Der Verzug jedoch war sp?testens vergessen, als sich Heidi schlie?lich den gewohnt gro?formatigen EM-G?rtel umschnallen durfte. ?Das war mein gr??ter Erfolg und mein sch?nster Kampf bisher?, erz?hlt Hartmann. Nun ist aus dem Hobby l?ngst Ernst geworden. Trainiert wird zweimal am Tag und wenn es wirklich klappt mit dem Titel, dann klopfen vielleicht auch mal ein paar Sponsoren an. Nat?rlich auch hier kein Vergleich mit den gro?en M?nnerboxern, mit Sven Ottke und Henry Maske und den Klitschkos, aber ein Anfang. Neulich wurde sie bei der Wahl zur ?Boxerin des Jahres? sogar auf Platz 4 gew?hlt. Hinter Regina Halmich, die das Frauenboxen in Deutschland erst popul?r gemacht hat. Andrea Mertens kennt noch keiner, noch trainiert sie nur. Aber das kann ja noch kommen. ?Konzentrieren, Andrea?, ruft der Trainer nochmal und nun ist wieder der Sandsack an der Reihe. Eine Reihe gezielter Hiebe. Jeder Schlag ein Treffer, mitten auf den Sandsack und gegen die Klischees ?ber Frauen, die boxen.

www.audimax.de

f.b.
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Heidi Hartmann, Champion Of Europe

» RingSports.com, The Magazine 16.02.2003



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Die Zeit ist reif

» Die Zeit 01.08.2002

Schlagen ist der Schlager unter Frauen: Grandios f?r die Figur und garantiert verschont von jeder Blessur


Heidi Hartmann

Heidi Hartmann wagte es tats?chlich und reiste als Herausforderin in die USA um gegen Jaqui Frazier zu boxen, die Tochter des legend?ren Smokin Joe Frazier. Und weil sie von vornherein keine Chance hatte, unterlag Hartmann den Regeln des amerikanischen Profi-Boxens und damit ihrer Gegnerin. Trotz der Niederlage hofft die amtierende Europameisterin im Weltergewicht (bis 147 pounds) auf eine Revanche.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel von Tanja Rupprecht-Becker auf ZEIT.de:

www.zeit.de/wohlfuehlen/frauenboxen

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Frazier-Tochter Jaqui zu hart f?r Hartmann

» Berliner Kurier 29.07.2002

Hartmann unterliegt in den USA - Sidon siegt in Potsdam

Profibox-Europameisterin Heidi Hartmann (Oldenburg) verlor in Norfolk/USA den IBF-Kampf gegen Jaqui Frazier-Lyde durch technischen K.o. in der dritten Runde. Die 40-j?hrige Tochter des Ex-Champs Joe Frazier machte mit der neun Jahre j?ngeren Deutschen kurzen Prozess.

Derweil gewann der Gie?ener Andreas Sidon (39) den Kampf um die vakante deutsche Schwergewichtsmeisterschaft im Filmpark Babelsberg. Sein M?nchner Gegner Yalla M?ller (26) gab vor 1.500 Zuschauern in der siebten Runde auf.

www.berlinonline.de/berliner-kurier/_html/index.html

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Pr?geln f?r die Promotion

» die tageszeitung, Martin Krauss 27.07.2002

Heidi Hartmann boxt gegen Jacqui Frazier

Einen Kampfnamen hat Heidi Hartmann nicht. Aber Europameisterin ist die Profiboxerin aus Uplengen in der N?he von Oldenburg. Und ein gro?er Kampf wartet auf die 31-J?hrige. Heute trifft sie in Norfolk/Virginia auf Jacqui Frazier, Tochter von "Smoking Joe" Frazier, dessen ber?hmter Gegner Muhammad Ali ihr den Kampfnamen "Sister Smoke" verlieh.

Dass der 39-j?hrigen Jacqui Frazier, im Hauptberuf Anw?ltin und Mutter dreier Kinder, seit sie im vergangenen Jahr gegen Leila Ali verlor, nichts zugetraut wird, beruhigt im Hartmann-Camp nur bedingt. "Vom Sportlichen her m?ssten wir gewinnen", sagt J?rgen Paterok, Trainer und Manager. Und Heidi Hartmann selbst erg?nzt: "Ich erwarte schon, dass ich gewinne. Ich werde auf K.o. boxen", und begr?ndet das mit schlechten Erfahrungen von anderen deutschen K?mpferinnen in den USA.

F?r Hartmann ist der Frazier-Kampf die gro?e sportliche Chance, auch wenn es nur um den Titel Internationale WIBF-Meisterin geht. Aber sie lernt das US-Boxen kennen, in dem h?here Gagen gezahlt werden. F?r den Kampf gegen Muhammad Alis Tochter Leila erhielt Jacqui Frazier immerhin eine Million Dollar. Eingebettet ist der Fight in den Auftritt von Larry Holmes (52), Ex-Schwergewichtsweltmeister, gegen Eric "Butterbean" Esch, einen Fleischklops, der mit dem Ruf eines Helden der wei?en amerikanischen Working Class durch die Lande tingelt.

"Wenn man keinen Namen hat, kann man auch noch keine gro?en B?rsen fordern", spricht J?rgen Paterok ?bers Geld. "Wir bekommen den Flug und das Hotel bezahlt und erhalten auch ein Handgeld." Aber selbst wenn alles scheitern sollte, wird Hartmann von diesem Kampf profitieren. Die Magistra der Sportwissenschaft bereitet n?mlich gerade eine Dissertation vor. "Sie handelt vom Frauenboxen", sagt Hartmann. "Noch arbeite ich an einem Expos?e." Ganz sicher ist das Zustandekommen der Doktorarbeit noch nicht. "Wie es weitergeht, m?ssen wir nach dem Expos?e beurteilen", sagt Prof. Dr. Thomas Alkemeyer von der Uni Oldenburg. Die Unterschiede zwischen dem US-Frauenboxen und dem deutschen sollen Bestandteil der Untersuchung sein.

Neben dem Boxen betreibt Heidi Hartmann auch gern Kickboxing - unl?ngst wurde sie in Leipzig zweifache Deutsche Meisterin - und geht ihrem Hauptberuf nach: Sportlehrerin an der Fachhochschule der Polizei. Ein Leben f?r den Kampfsport, dabei fing sie damit erst als Erwachsene an. "Als Jugendliche habe ich geschwommen und Wasserball gespielt. Sp?ter, w?hrend des Studiums, kamen noch Triathlon und Marathon hinzu. Dann habe ich Kickboxen und Taekwondo ausprobiert." Und sie entdeckte ihre Schlagkraft. "Ich boxe sehr gerne", sagt sie, gefragt, wie sie ihre verschiedenen Sportarten gewichtet.

Ihr Boxdeb?t gab Heidi Hartmann 1999. Danach gewann sie die meisten K?mpfe, bis sie im August 2001 in Oldenburg nach Technischem-K.o.-Sieg gegen die Rum?nin Iordana Tone Europameisterin im Superweltergewicht wurde. Der Kampf gegen Jacqui Frazier findet aber nicht im Superweltergewicht, sondern zwei Klassen h?her im Supermittelgewicht statt. Das ist die Klasse der 74 Kilo schweren Frazier.

"Wir haben zuerst den Kontakt gesucht", erz?hlt J?rgen Paterok, wie der kleine Stall an einen solch gro?en Kampf kam. "Als wir da nicht so recht weiterkamen, haben wir es ?ber die WIBF versucht." Die ist der gr??te von vier Weltverb?nden und gilt auch als der seri?seste Verband. Pr?sidentin ist Barbara Buttrick, eine Pionierin im Frauenboxen, Vizepr?sident J?rgen Lutz, Entdecker der deutschen Vorzeigeboxerin Regina Halmich. "Das Frazier-Management wollte Videomaterial zugesandt bekommen", erz?hlt Paterok weiter "Wir haben dann einfach das Video mit dem EM-Kampf hingeschickt."

Wenn Heidi Hartmann ihr Versprechen wahrmacht, Jacqui Frazier K.o. zu schlagen, kann sie sich endlich auch einen klingenden Kampfnamen zulegen. Wenn die Sache misslingt, wird die Niederlage eben analysiert und als Dissertation eingereicht.

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Emderin holte Box-Europameistertitel

» Emder Zeitung 27.08.2001

Heidi explodiert in der vierten Runde

zum Zeitungsartikel Teil 1
zum Zeitungsartikel Teil 2
zum Zeitungsartikel Teil 3
zum Zeitungsartikel Teil 4

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Drei Boxerinnen ballen F?uste

» Nordwest-Zeitung 10.08.2001

Debbie Lohmaier, Heidi Hartmann und Sabine Spruth tragen K?mpfe in Oldenburg aus

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Weltmeisterliche Vorbereitung

» Hunte Report 10.06.2001

Hartmann trainiert in Polen

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